Mein Haus & Dach
Ihre Fragen zu den Voraussetzungen von Haus & Dach
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Was Sie sich merken sollten
Statik, Zustand und Restlebensdauer sind entscheidend. Planen Sie keine Anlage auf ein marodes Dach.


Dachflächen und vorhandene Elektrik bilden den Ausgangspunkt Ihres PV‑Projekts.
Ausrichtung, Neigung, Verschattung, Statik, eventuelle Auflagen wie Denkmalsschutz sowie der bauliche und elektrische Zustand Ihres Hauses bestimmen, ob eine Anlage realisierbar ist, wie teuer sie wird und welchen Stromertrag Sie erwarten können.

Als Faustregel rechnet man mit ca. 5–8 m² Dachfläche pro kWp.
Der Zustand der Hauselektrik ist (speziell bei kleinen Anlagen) entscheidend für die Kosten.

Auch Teilflächen, die früher als ungeeignet abgestempelt wurden, können heute möglicherweise genutzt werden.

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- Süd ist optimal für maximale Jahreserträge,
- Ost- oder Westdächer haben etwas geringere Erträge.
- Die Kombination von Ost- undWestseiten eignet sich besonders für den Eigenverbrauch.
- Nach Norden ist in Ausnahmefällen sinnvoll.
- Siehe hier.
Ausrichtung
Neigung
- Ideal sind etwa 25–40° Dachneigung.
- Ausnahme: Norddächer: Hier sind flache Dächer sogar besser geeignet.
- Flachere oder steilere Dächer sind oft trotzdem nutzbar,
z. B. durch eine Aufständerung von Modulen auf Flachdächern.
Verschattung

- Prüfen Sie Verschattung durch Bäume, Nachbargebäude oder Dachaufbauten über den Tagesverlauf. Beachten Sie, dass Schatten im Winter länger werden, da die Sonne tiefer steht.
- Dauerhafte starke Verschattung macht das Dach ungeeignet; eine teilweise Verschattung lässt sich mit technischen Maßnahmen oft abmildern.
- Siehe hier
Statik

- Eine PV-Anlage inklusive Montage verursacht typischerweise etwa 15–25 kg/m².
Auf Flachdächern mit Ballast kann die Belastung höher sein. - Hinzu kommen Wind- und Schneelasten.
- Neuere Dächer sind meist geeignet; bei älteren Gebäuden ist eine statische Prüfung empfehlenswert.
Dachzustand

- Die erwartete Restlebensdauer der Eindeckung sollte mindestens 25 Jahre betragen. Zur Orientierung: Dachziegel halten unter normalen Bedingungen 50–80 Jahre.
- Hatten Sie in letzter Zeit Undichtigkeiten oder andere Probleme, sollten diese vor der Installation behoben werden.
- Vorsicht bei asbesthaltigen Dächern.
Denkmalschutz

- Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde und deren Genehmigung erforderlich.
- Auch Gestaltungssatzungen sind zu beachten.
- In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen verbessert.
- Trotzdem gibt es häufig Einschränkungen, besonders auf gut einsehbaren Dachflächen.
Kriterien für eine erste Einschätzung der Eignung:





